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Kompost anlegen: Standort, Mischung und reifer Kompost

Kompost anlegen im Garten: Standort, was auf den Kompost darf, wie du grünes und braunes Material mischst und woran du reifen Kompost erkennst.

Holzkomposter mit Gemüse- und Gartenabfällen
Foto: herb007 / Pixabay

Aktualisiert am 1. November 2026 · von Adlan Khatsuev

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Für einen Kompost brauchst du einen halbschattigen Platz auf offenem Boden, einen Komposter oder eine Fläche für einen Haufen und eine Mischung aus feuchtem, grünem und trockenem, braunem Material. Unten liegt grober Strauchschnitt für die Belüftung, darauf schichtest du Küchen- und Gartenabfälle. Nach sechs bis zwölf Monaten entsteht reifer Kompost für Beete und Hochbeete.

Der richtige Standort

  • Halbschatten: In praller Sonne trocknet der Kompost aus, im tiefen Schatten bleibt er zu kalt und nass.
  • Offener Boden: Regenwürmer und Bodenlebewesen müssen von unten einwandern können. Stell den Komposter nicht auf Pflaster oder Beton.
  • Gut erreichbar: Mit Eimer und Schubkarre sollte der Weg kurz sein.
  • Nagerschutz: Ein engmaschiges, verzinktes Gitter unter dem Komposter hält Mäuse und Ratten fern. Passende Gitter findest du unter Wühlmausgitter.

Was auf den Kompost darf

Gehört drauf Gehört nicht drauf
Gemüse- und Obstreste gekochte Essensreste, Fleisch, Fisch
Kaffeesatz und Teebeutel ohne Kunststoff Milchprodukte
Eierschalen, zerkleinert kranke Pflanzenteile
Rasenschnitt in dünnen Lagen Wurzelunkräuter und Unkraut mit Samen
Laub, Stroh, gehäckselter Strauchschnitt Katzenstreu und Hundekot

Schritt für Schritt

  1. Grobe Unterlage: Leg unten 10 bis 20 cm Zweige und Strauchschnitt hinein. Sie sorgen für Luft.
  2. Mischen: Wechsle feuchtes, grünes Material wie Küchenreste und Rasenschnitt mit trockenem, braunem Material wie Laub, Stroh oder Häckselgut.
  3. Feucht halten: Der Kompost soll sich anfühlen wie ein ausgedrückter Schwamm. Bei Trockenheit gießt du ihn an.
  4. Umsetzen: Nach einigen Monaten schichtest du den Kompost um, oben nach unten. Das bringt Luft hinein und beschleunigt die Rotte.
  5. Ernten: Reifen Kompost holst du unten aus der Entnahmeklappe und siebst ihn für die Beete.

Woran du reifen Kompost erkennst

Reifer Kompost ist dunkel, krümelig und riecht nach Waldboden. Einzelne Reste wie Eierschalen oder Zweige sind nicht mehr erkennbar oder lassen sich aussieben. Ein einfacher Test: Säe Kresse in eine Schale mit dem Kompost. Keimt sie gleichmäßig und bleibt grün, ist er reif.

Komposter oder offener Haufen?

Ein Thermokomposter hält die Wärme und schützt Küchenabfälle vor Tieren. Für einen Hausgarten passen 400 bis 600 Liter, etwa der Neudorff DuoTherm 530 l mit Bodengitter*. Bei viel Laub und Rasenschnitt ist ein großes Modell wie der Juwel Aeroquick 890* sinnvoll. Weitere Modelle zeigt der Vergleich der Komposter.

Fertigen Kompost brauchst du jedes Frühjahr für das Hochbeet: als Grobkompost in der Mitte und als Feinkompost oben. Wie viel du für dein Beet brauchst, berechnet der Hochbeet-Befüllrechner. Kartoffelerde aus dem Kartoffelturm darf nach der Ernte ebenfalls auf den Kompost.

Passende Kaufberatung

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis Kompost fertig ist?

Im Thermokomposter entsteht nach einigen Monaten Frischkompost zum Mulchen. Reifer Kompost, der krümelig ist und nach Waldboden riecht, braucht meist sechs bis zwölf Monate. Umsetzen und eine gute Mischung beschleunigen die Rotte.

Warum stinkt mein Kompost?

Meist ist er zu nass und bekommt zu wenig Luft, etwa durch viel Rasenschnitt auf einmal. Misch trockenes, grobes Material wie Laub, Stroh oder gehäckselte Zweige unter und setz den Kompost um. Dann riecht er nach einigen Tagen wieder erdig.

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Verantwortlich: Adlan Khatsuev.