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Gurken pflanzen: Anzucht, Abstand und Pflege

Gurken pflanzen im Beet, Hochbeet oder Gewächshaus: wann du säst und pflanzt, welcher Abstand passt, wie du gießt und düngst und wann die Ernte beginnt.

Gurkenpflanze mit gelben Blüten und jungen Gurken im Beet
Foto: artellliii72 / Pixabay

Aktualisiert am 1. November 2026 · von Adlan Khatsuev

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Gurken pflanzt du nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freiland, ins Gewächshaus schon ab Ende April. Vorziehen kannst du sie ab Mitte April auf der Fensterbank. Setz die Pflanzen mit 40 bis 60 cm Abstand in warme, humusreiche Erde, gib ihnen eine Rankhilfe und gieß gleichmäßig. Die ersten Gurken erntest du meist ab Juli.

Freilandgurke oder Gewächshausgurke?

Typ Standort Früchte
Freilandgurke sonniges Beet, Hochbeet kleiner, oft mit Stacheln, auch zum Einlegen
Schlangengurke Gewächshaus, Tomatenhaus lang und glatt, braucht viel Wärme
Snackgurke Gewächshaus, Kübel, Balkon klein, viele Früchte

Schlangengurken brauchen gleichmäßige Wärme und schützen sich schlecht gegen Regen und Wind. Im Freiland wachsen robuste Freilandsorten besser. Für das Gewächshaus findest du passende Modelle im Vergleich der Gewächshäuser.

Vorziehen auf der Fensterbank

Säe ab Mitte April zwei Samen je Topf, 1 bis 2 cm tief, in Anzuchterde. Gurken keimen bei 20 bis 25 °C schnell. Eine Heizmatte mit Thermostat wie die Spider Farmer Heizmatte* hilft in kühlen Räumen. Lass nach der Keimung die kräftigere Pflanze stehen. Gurken mögen es nicht, wenn die Wurzeln gestört werden. Säe deshalb gleich in Töpfe statt in Schalen. Wann welche Gemüse ausgesät werden, zeigt der Aussaatkalender.

Auspflanzen

  1. Abhärten: Stell die Jungpflanzen eine Woche lang tagsüber nach draußen, nachts wieder herein.
  2. Erde vorbereiten: Gurken sind Starkzehrer. Arbeite reifen Kompost in die Erde ein. Im ersten Jahr eines Hochbeets ist genug Nahrung vorhanden.
  3. Pflanzen: Setz die Pflanzen so tief wie im Topf, mit 40 bis 60 cm Abstand.
  4. Rankhilfe: Stell gleich ein Gitter, Netz oder eine Schnur auf.
  5. Angießen: Gieß mit Wasser, das nicht kälter als die Umgebung ist.

Gießen und düngen

Gurken bestehen fast nur aus Wasser und brauchen gleichmäßige Feuchtigkeit. Gieß morgens direkt an die Wurzel und nicht über die Blätter. Eine Tropfbewässerung wie das Gardena Micro-Drip-Set für Hochbeete* nimmt dir das ab und hält die Blätter trocken. Mulch aus angetrocknetem Rasenschnitt hält die Erde feucht. Ab der Blüte gibst du alle zwei Wochen einen Dünger mit Kalium, wie bei Tomaten. Mehr dazu im Ratgeber Tomaten düngen.

Nachbarn im Beet

Dill, Salat, Zwiebeln und Bohnen passen gut neben Gurken. Kartoffeln stehen besser nicht daneben. Ob Gurken und Tomaten im selben Gewächshaus wachsen sollten, wird unterschiedlich gesehen: Gurken mögen feuchte Luft, Tomaten trockene. Mit guter Lüftung klappt es oft trotzdem. Alle Paarungen findest du in der Mischkultur-Tabelle.

Ernte

Ernte Gurken lieber etwas zu früh als zu spät. Je öfter du erntest, desto mehr neue Früchte bildet die Pflanze. Schneide die Gurken mit einem Messer ab, statt sie abzureißen. Gelbe, überreife Früchte nehmen der Pflanze Kraft und schmecken nicht mehr.

Passende Kaufberatung

Häufige Fragen

Wann kann ich Gurken ins Freiland pflanzen?

Nach den Eisheiligen Mitte Mai, wenn keine Nachtfröste mehr drohen und der Boden warm ist. Gurken wachsen erst ab etwa 15 °C Bodentemperatur richtig. Ins Gewächshaus kannst du sie schon Ende April setzen.

Warum werden meine Gurken bitter?

Bitterkeit entsteht oft durch Stress, etwa bei unregelmäßigem Gießen, kaltem Wasser oder großer Hitze. Gieß gleichmäßig mit abgestandenem Wasser und mulche den Boden. Viele neue Sorten sind bitterfrei gezüchtet.

Brauchen Gurken eine Rankhilfe?

Kletternde Sorten ja. An einem Gitter, Netz oder einer Schnur wachsen sie nach oben, die Früchte bleiben sauber, und Blätter trocknen schneller ab. Das senkt das Risiko für Mehltau.

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Verantwortlich: Adlan Khatsuev.